Bei einem offiziellen Empfang im Münsterforum haben sich die erfolgreichen Athletinnen und Athleten des Olympiastützpunktes Freiburg  bei den Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d’Ampezzo in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Die meisten Medaillengewinner aus dem Bereich Ski nordisch sind in ihren Anfangsjahren durch die Stiftung finanziell unterstützt worden.

Der Stiftungs-Vorsitzende Roland Gäss nahm neben weiteren ehemaligen Para-Spitzenathleten, wie Michael Weymann, Klaus Kleiser und Esther Weber-Kranz, und  weiteren rund 100 Gästen an der Veranstaltung teil. Dabei wurde die zentrale Rolle des Olympiastützpunktes Freiburg-Schwarzwald gewürdigt, zumal alle 17 in Italien gewonnenen  Medaillen durch Athletinnen und Arthleten gewonnen wurden, die regelmäßig am Stützpunkt im Schwarzwald trainieren und dort betreut werden. Zwölf dieser Sportlerinnen und Sportler leben dabei sogar direkt in Freiburg, dessen Oberbürgermeister Martin Horn wie auch der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer, die „phänomenalen Leistungen“ der Anwesenden und deren Anteil am Abbau von gesellschaftlichen Barrieren würdigte.

Der Stiftungs-Vorsitzende Roland Gäss (links) gehörte zu den Teilnehmern und Gratulanten beim offiziellen Empfang der erfolgreichen Teilnehmer an den Winter-Paralympics vom Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald.

Dass sich der Olympiastützpunkt in Freiburg schon früher als andere dem Para-Sport geöffnet habe, sei nicht selbstverständlich gewesen und habe dazu geführt, dass sich über viele Jahre eine starke Struktur als Grundlage der jetzigen Erfolge bilden konnte, so der Nordic-Paraski-Bundestrainer Ralf Rombach. Mit dem sportlichen Abschneiden bei den Paralympics 2026 sei man unter den Strich trotz einiger knapp verpasster Medaillen zufrieden. Kritik äußerte Rombach an den äußeren Bedingungen, die bei hohen Temperaturen und mangelnder Schneequalität nicht immer fair gewesen seien. Deshalb schlage er vor, die Paralympics zukünftig früher im Jahr auszutragen um stabilere Verhältnisse zu bekommen.